Das Widukind-Gymnasium Enger stellt sich vor





Zahlen und Fakten

Am Rande der Stadt Enger liegt das Widukind-Gymnasium Enger – begrenzt durch Windfeld und Nordhof – im Grünen.

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern bilden die Schulgemeinde, die in gegenseitiger Achtung miteinander arbeitet und lebt und ihre Schule gemeinsam gestaltet.

Das WGE hat zur Zeit (01.09.2009) 1282 Schülerinnen und Schüler, davon
  • in der Sekundarstufe I (Klassen 5 – 10) 813 und
  • in der Sekundarstufe II (Klassen 11 – 13) 469.

Leitziele

Das grundlegende Ziel unserer Arbeit ist es, den Schülerinnen und Schülern eine umfassende und vielseitige Bildung zu vermitteln. Im Zentrum unserer Bemühungen stehen daher folgende Leitziele:
  • Freude am schulischen Miteinander, an Leistung und Lernen
  • Vermittlung fachlicher Kompetenzen innerhalb eines breiten Fächerspektrums
  • Erwerb von Methoden- und Medienkompetenz
  • Entfaltung individueller Begabungen, Fähigkeiten und Interessen
  • Förderung künstlerischer Kreativität und Teilhabe am kulturellen Leben
  • Aufbau sozialer Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft, die auf Team- und Kommunikationsfähigkeit, auf Toleranz, gegenseitige Rücksichtnahme, aktives Engagement und internationale Verständigung setzt,
  • Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur

Die altergemäße und individuelle Förderung ist für uns wesentliche Basis, um die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu unterstützen, auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten und zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu führen.


Abschlüsse

An unserer Schule können alle Abschlüsse in der Sekundarstufe I (u.a. Fachoberschulreife am Ende der Jahrgangstufe 10) und in der Sekundarstufe II (Fachoberschulreife am Ende der Jahrgangsstufe 11, allgemeine Hochschulreife/Abitur am Ende der Jahrgangsstufe 12 erworben werden.




Von der Grundschule zum Gymnasium: Unsere Erprobungsstufe

Der harmonische und erfolgreiche Übergang von der Grundschule in die Erprobungsstufe des Gymnasiums ist uns wichtig. Daher begleiten wir die Schülerinnen und Schüler in den Phasen des Übergangs besonders intensiv. Wir holen die Kinder dort ab, wo sie sich mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit ihren Bedürfnissen und Problemen am Ende der Grundschulzeit befinden. Neben den Möglichkeiten des Ganztagsprogramms tragen auch andere Aspekte dazu bei:
  • Wir bemühen uns, die Einteilung der Klassen an Freundschaftsgruppen aus der Grundschulzeit zu orientieren.
  • Projektorientierte Einführungstage, die das Kennenlernen von Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern und des Schulgebäudes sowie eine erste Einführung in Arbeitsmethoden zum Ziel haben, stehen am Anfang der 5. Klasse.
  • Lehrerinnen und Lehrer unterrichten in Teams, die mit den besonderen Anfangsproblemen der Schülerinnen und Schüler und den Besonderheiten der Jahrgangstufen 5 und 6 vertraut sind. Seit Jahren pflegen wir enge Kontakte zu den Grundschulen und den anderen weiterführenden Schulen im Einzugsbereich des Widukind-Gymnasiums. Dies erleichtert wesentlich die Übergänge von einer Schulform zur anderen. Durch regelmäßige Gespräche und die Teilnahme an pädagogischen Konferenzen besteht ein intensiver Austausch über die Entwicklung der Kinder sowie allgemeine Fragen des Übergangs in die weiterführende Schule.
  • Eine Klassenlehrerstunde pro Woche und eine 5-tägige Klassenfahrt im Februar nach Rödinghausen sollen die Klassengemeinschaft bzw. das soziale Lernen fördern. Ein 10-tägiger Schullandheimaufenthalt auf der Nordseeinsel Wangerooge in Klasse 7 unterstützt dieses Anliegen. Engagierte Schülerinnen und Schüler höherer Klassen helfen den 5. Klassen als „Paten”, sich in der neuen Schule zurechtzufinden.
  • Bei größeren Übergangsschwierigkeiten bietet ein Beratungsteam Unterstützung an. Bei Bedarf werden auch Gruppen für Selbstbehauptungs- und Konzentrationstraining eingerichtet.
  • In Methodentagen werden die Schülerinnen und Schüler in der 5. Klasse verstärkt mit Lernstrategien und Techniken des selbstständigen Lernens vertraut gemacht, da dies eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen in der Schule sowie die Grundlage für lebenslanges Lernen darstellt.
  • Bereits ab der 5. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler an den Umgang mit digitalen Medien als Arbeitsmittel eines modernen Unterrichts und Grundlage für lebenslanges Lernen in unserer Informationsgesellschaft gewöhnt. Gleichzeitig wird damit die Fähigkeit zu vernetztem Lernen gefördert.
  • Eine Besonderheit stellt die Orchesterklasse des WGE dar. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Schuljahrs erhalten die Möglichkeit, in Kooperation mit der Musikschule Enger an einem Instrumental- und Ensembleunterricht im Klassenverband teilzunehmen. Im Jahreswechsel wird eine Bläser- bzw. Streicherklasse gebildet.
  • In der 5. Klasse beginnen alle Schülerinnen und Schüler mit Englisch als aus der Grundschule fortgesetzter 1. Fremdsprache. In der 6. Klasse wählen sie als 2. Fremdsprache Französisch oder Latein. Die Mittelstufe bietet schließlich weitere Wahlmöglichkeiten.



Unsere Mittelstufe

Um den unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler gerecht werden zu können, bieten wir in der Mittelstufe im Differenzierungsbereich Neigungsschwerpunkte an. Zu Beginn der 8. Klasse wählt jede Schülerin und jeder Schüler für die Klassen 8 und 9
  • mit Latein oder Französisch eine 3. Fremdsprache oder
  • einen Kurs „Wirtschaftliche Grundbildung“ oder
  • einen Kurs „Biologie-Erdkunde“ oder
  • einen Kurs „Physik-Chemie“ oder
  • einen Kurs „Informatik“.

Die angegebenen Kurse können bei ausreichendem Interesse eingerichtet werden. Dabei sind natürlich die Möglichkeiten der Schule zu berücksichtigen. Zum Unterrichtsangebot unserer Schule gehören auch eine Reihe von Ergänzungsstunden. Sie werden insbesondere zur Förderung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik genutzt.

In Klasse 8 besteht im Rahmen unseres internationalen Fahrtenprogramms für die Schülerinnen und Schüler mit Französisch als 2. Fremdsprache die Möglichkeit zu einem Austausch mit unserer Partnerschule in Frankreich (Voiron). Parallel dazu gibt es einen Austausch mit unserer Partnerschule in den Niederlanden (Gulpen). Ergänzend bieten wir sog. Euregiofahrten an:
Euregio Pomerania (D/PL), Euregio Neiße (D/PL/CZ) und Euregio Rhein-Maas (D/NL/B).

Um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen, haben wir ein umfangreiches Programm zur Berufsorientierung entwickelt, in dessen Rahmen alle Schülerinnen und Schüler in der Klasse 9 ein Betriebspraktikum absolvieren.


Unsere Oberstufe

Unsere auf drei Jahre angelegte Oberstufe gliedert sich ab dem Schuljahr 2010/11 in eine einjährige Einführungsphase (Jahrgangsstufe 10) und eine zweijährige Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 11 und 12). In der Einführungsphase werden die Schülerinnen und Schüler mit den inhaltlichen und methodischen Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vertraut gemacht. Die Qualifikationsphase baut darauf auf und bereitet systematisch auf die Abiturprüfung vor.
Der bisherige Klassenverband wird in der Oberstufe durch ein Kurssystem ersetzt. In der Einführungsphase werden die Fächer in dreistündigen Grundkursen, in der Qualifikationsphase werden zudem zwei Fächer als fünfstündige Leistungskurse unterrichtet.
Unsere Schule bietet zur Zeit für folgende elf Fächer eine Leistungskurswahl an: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Geschichte, Erziehungswissenschaft, Sozialwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Des Weiteren ist die Wahl von Vertiefungskursen im Kernfachbereich vorgesehen. Die Belegung dieser Kurse soll eine nachhaltige Förderung der Schülerinnen und Schüler in den Kernfächern wie Deutsch, Mathematik oder Englisch gewährleisten.




Unsere Oberstufe bietet auch eine Reihe außerunterrichtlicher Schwerpunkte. So sind in der Einführungsphase auf Austauschbasis dreimonatige individuelle Studienaufenthalte in Frankreich, Kanada (Ontario und Quebec), Bolivien und Neuseeland möglich. Außerdem haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein halbes oder ein ganzes Jahr in den USA zu verbringen.
Daneben wird am WGE das soziale und berufliche Lernen nachdrücklich in den Vordergrund gerückt. Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen in der Jahrgangsstufe 10 an einem dreiwöchigen Sozialpraktikum in verschiedenen sozialen Einrichtungen (z.B. Altenheimen, sonderpädagogischen Einrichtungen) teil. In der Jahrgangsstufe 11 findet ein zweitägiges Berufsorientierungsseminar in Haus Neuland e.V. statt (z.B. Einstellungstest, Bewerbungsgespräche mit Firmenvertretern).
Einen letzten außerunterrichtlichen Schwerpunkt bilden am Anfang der Jahrgangsstufe 12 die Studienfahrten unserer Leistungskurse zu ausgesuchten Reisezielen des europäischen Kulturraums. Auch die Studienfahrten dienen dem grundlegenden Zweck unserer schulischen Arbeit, unseren Schülerinnen und Schülern eine umfassende und vielseitige Bildung zu vermitteln.


Unser Ganztagsprogramm

Neben dem bisherigen Halbtagsangebot für die Klassen 6-13 bietet das WGE ab dem Schuljahr 2009/10, beginnend mit den 5. Klassen, ein Ganztagsprogramm an. Damit bauen wir bereits an der Schule vorhandene Angebote (z.B. Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung) aus. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen an drei Nachmittagen an Unterricht, Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht in Lernstudios oder Arbeitsgemeinschaften teil.

• Unser Förderprogramm: Wiederholen, Vertiefen, Entwickeln Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht erfolgen in Kleingruppen (max. 8 Schülerinnen und Schüler pro Lehrkraft). Das ermöglicht es, auf die individuellen Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler einzugehen und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen zu berücksichtigen. Auf diese Weise können unterschiedliche Lernvoraussetzungen aus der Grundschule zusammengeführt werden. Bei Bedarf sind gezielt zusätzliche Hilfen und Anregungen möglich. Die Hausaufgabenbetreuung ist für die 5. Klassen an zwei der drei verpflichtenden Nachmittage von 14.00 bis 14.55 Uhr verbindlich. Sie kann auch an einem dritten Tag in Anspruch genommen werden. Generell ist sie bis 15.30 Uhr möglich. Das empfiehlt sich besonders für Kinder, die auf ihren Bus warten müssen.
Außerdem gibt es an allen Unterrichtsnachmittagen die Möglichkeit, am Förderangebot „Schüler helfen Schülern" teilzunehmen. Hier unterstützen Oberstufenschülerinnen und -schüler, angeleitet durch Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler mit Lernproblemen. Rückmeldungen von Eltern und Schülern belegen, dass dieses Unterstützungskonzept außerordentlich erfolgreich ist.

• Arbeitsgemeinschaften und Kooperationen: Sport, Natur und Kultur, Kreativität, Konzentration und Freude Für alle Schülerinnen und Schüler steht ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften zur Auswahl (ca. 25 pro Jahr). Hier werden besondere Begabungen in unterschiedlichen Feldern gefordert und Interessen geweckt, die vielleicht bisher im Verborgenen schlummerten. Die Angebote sind dem sprachlichen, künstlerischen, naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen oder sportlichen Bereich zuzuordnen (z.B. Chöre, Kunststudios, Erwerb von Fremdsprachendiplomen). Die Schulgarten-AG erfreut sich bei den jüngeren Jahrgängen besonderer Beliebtheit. In kleinen Gruppen werden „eigene" Beete angelegt und gepflegt. Aber auch alle anderen Arbeitsgemeinschaften sind beliebt und für alle Jahrgänge offen. Ergänzt wird das Angebot durch Kooperationen mit der Musikschule, Sportvereinen und Jugendzentren (ab 15.00 Uhr möglich). Eine Liste der angebotenen AGs und Kooperationsmöglichkeiten erhalten alle Schülerinnen und Schüler direkt nach den Sommerferien.

• Der Mittagsbereich: Essen, Entspannung, Bewegung, Spiel und Spaß Wer nachmittags noch in der Schule bleibt, braucht mittags eine Pause vom Lernen. Deshalb bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, diese freie Zeit (in der Regel von 13.10 - 14.00 Uhr) zu gestalten. Unsere Schule verfügt über eine Mensa mit Mittagessens- und Cafeteria-Angebot, eine Bibliothek mit großer Auswahl an Kinder-, Jugend- und Sachbüchern. Hier geben Ruheecken auch Raum zum Lesen und Entspannen. Eine Mediothek mit Internetzugang und audiovisuellem Zentrum kann die Freizeitgestaltung ebenso bereichern wie Sport- und Bewegungsangebote in den zwei Sporthallen.
Ein sehr großes Schulgelände mit grünen Klassenzimmern, einem Schulgarten, Fußballfeldern, großen grünen Freiflächen, einem Beachvolleyballfeld und Tischtennisplatten sowie einer Kletterburg bieten zusätzlichen Platz zur Gestaltung der Mittagspause. Darüber hinaus ist ein Spieleraum vorgesehen, in dem Gesellschaftsspiele sowie Bälle und Spielgeräte für den Schulhof ausgeliehen werden können.
Alle Aktivitäten werden von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern oder älteren Schülerinnen und Schülern, die z.B. als Sporthelfer entsprechend ausgebildet sind, begleitet bzw. beaufsichtigt.


Beratung

Unsere Schule verfugt über ein breites Beratungsangebot, das von Lehrkräften durchgeführt wird. Besonders ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer bieten täglich Beratung in den Pausen für Schülerinnen und Schüler an. Zudem bestehen enge Kontakte zum schulpsychologischen Dienst des Kreises Herford. Die Schule fuhrt neben einem Betriebs-, auch ein Sozialpraktikum sowie Drogenpräventionstage durch. Damit bietet unser Ganztagskonzept gerade im Hinblick auf die Erhöhung der Unterrichtsstunden im Zuge der Schulzeitverkürzung des Gymnasiums (Abitur nach 8 Jahren) besondere Möglichkeiten und Chancen.


Rhythmisierung des Unterrichts

Seit dem Schuljahr 2008/09 findet der Unterricht am WGE überwiegend in Doppelstunden (90-Minuten) statt. Dabei achten wir darauf, Haupt- und Nebenfächer ausgewogen auf die Unterrichtstage zu verteilen. Um in den Sprachen einen kontinuierlichen Lernprozess zu garantieren, kann der Unterricht hier auch in Einzelstunden erfolgen. Die bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen haben gezeigt, dass sich mit den größeren Lerneinheiten vielfältige Vorteile verbinden.
Weniger Fächer pro Tag bedeuten alltagspraktische Erleichterungen: leichtere Schulranzen, weniger Hausaufgaben, weniger Hektik und Stress für Schüler und Lehrer durch Raum- und Fachwechsel.
Die längeren Lerneinheiten erleichtern innovativen Unterricht: mehr Zeit für Lehrer-Schüler-Gespräche, für offenere und schülerorientierte Arbeitsformen, intensivere Übungsphasen oder Projektarbeit. Diese bieten die Möglichkeit, im Unterricht auf vielfältigere Art und Weise fachliche Inhalte mit kompetenzorientiertem Lernen und fachspezifischen Arbeitsweisen (Methoden) zu vernetzen. Die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern können so verstärkt in den Blick genommen werden.


Räumlichkeiten

Um Schule und Unterricht in diesem Sinne schüler- und handlungsorientiert weiter zu gestalten und zu entwickeln, sind entsprechende Räumlichkeiten besonders wichtig. So findet der Unterricht am WGE nicht nur in Klassenräumen statt. Verschiedene (Klein-)Gruppenarbeitsräume können für differenzierten Unterricht, aber auch für Förderstunden, Hausaufgabenbetreuung oder Instrumentalunterricht im Nachmittag genutzt werden. Besonders unser „Glashaus“ (ein Großgruppenraum von 150 qm sowie kleinere, nur durch Glaswände abgetrennte Kabinen) bietet vielfältige Möglichkeiten für die Arbeit in Gruppen und Projekten. Der Kunstbereich verfügt über mehrere große Räume mit Außenterrassen, die auch nachmittags von Arbeitsgemeinschaften genutzt werden können.
Das Selbstlernzentrum in der Mediothek, zwei Computerräume mit Internetzugang, Fachräume für Biologie, Chemie und Physik mit (vernetzten) Computeranlagen, mehrere Biotope (Teiche, Hecken, Siek), ein Klassenzimmer im Freien und der Schulgarten, eine große Aula sowie die Sport- und Spielmöglichkeiten des Schulgeländes werden vor- und nachmittags für Unterricht, fächerübergreifendes Arbeiten, Projekte, AGs und individuelle Förderung genutzt.


Lernen und Arbeiten an außerschulischen Lernorten und mit außerschulischen Partnern

Projekt- und kompetenzorientiertes Lernen und Arbeiten findet aber nicht nur auf dem Schulgelände statt, sondern auch an außerschulischen Lernorten und mit außerschulischen Partnern.

Das WGE kooperiert nicht nur mit der Musikschule Enger/Spenge, Sportvereinen und Jugendzentren.
Einen besonderen Stellenwert haben Aufführungen, Lesungen und musikalische Veranstaltungen (u.a. zwei große Schulkonzerte in der Stiftskirche Enger). Hier können die Schülerinnen und Schüler die Erfahrung machen, dass das, was sie in der Schule erarbeiten, auch über den schulischen Rahmen hinaus Interesse und Anerkennung findet

Europa rückt im Rahmen eines Comenius-Projekt als Lernumgebung in den Vordergrund. Durch die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen europäischen Schulen in Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande und Polen erfahren die Schüler und Schülerinnen, in international, sozial und kulturell heterogenen Gruppen zu lernen und zu arbeiten und so den Anforderungen der europäischen Wissensgesellschaft gerecht zu werden. Eine besondere Partnerschaft verbindet uns mit dem Collège Protestant in Koudougou/Burkina Faso.

Verschiedene Auslandsaufenthalte ermöglichen es unseren Schülerinnen und Schülern, internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen, ihre Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden und zu vertiefen. Die Schule informiert regelmäßig über verschiedene Austauschprogramme.

Unterrichtsprojekte führen die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Arbeiten in Museen, Klöstern, Kirchen, auf Bauernhöfen oder in Mooren (z.B. in Münster, Paderborn, Hannover, Herne, Bielefeld oder Lemgo).

Als eine der „Umweltschulen Europas", zu denen das WGE seit 2000 gehört, arbeiten wir mit dem Biologiezentrum Gut Bustedt und dem Kreis Herford zusammen.

Projektbezogene Kooperationen gibt es mit einzelnen Künstlern bzw. Künstlergruppen. Einige dieser Projekte wie das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt wurden sogar mit Preisen ausgezeichnet.

Kooperationen mit heimischen Wirtschaftsunternehmen bestehen im Rahmen von KURS (Kooperationsnetz von Unternehmen der Region und Schulen im Kreis Herford). Das Konzept zur Berufswahlorientierung umfasst Trainings in Bewerbungsverfahren, Betriebs- und Sozialpraktika, Berufsberatung durch das Arbeitsamt und andere regionale Betriebe und Institutionen sowie eine Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld.

Im Bereich Suchtprophylaxe bzw. Drogenprävention arbeitet die Schule seit Jahren auch mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Diakonischen Werks im Kreis Herford zusammen.

Wettbewerbsbeiträge, z.B. Osteuropawettbewerb, Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung, Geographie- und Fremdsprachenwettbewerbe, Mathematikwettbewerbe, Literaturwettbewerbe, Schulmannschaften für „Jugend trainiert für Olympia" erweitern den Horizont der Schülerinnen und Schüler immer wieder über die eigene Schule hinaus.

 



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